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Ensemble Leones
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Das hochkarätig besetzte Ensemble von Spezialisten wurde 2008 gegründet und hat sich unter Leitung von Marc Lewon der Aufführung Früher Musik verschrieben. Dabei stehen die genaue Kenntnis der originalen Quellen, eine verinnerlichte Vertrautheit mit den historischen Musikstilen, Virtuosität und Lebendigkeit in der Aufführung an vorderster Stelle.


Ein Markenzeichen ist die Entdeckung bislang unbekannter Werke aus Mittelalter und Renaissance. Hier setzt Ensemble Leones mit Pionierarbeit und Neuinterpretationen in seinen Konzerten und CD-Einspielungen (regelmäßig in Kooperation mit dem Schweizer Radio SRF) neue Akzente: 2011 erschien das Debut-Album „Les fantaisies de Josquin“ (5 diapasons), das als Bonus-Track die Ersteinspielung von Arvo Pärts „Sei gelobt, du Baum“ enthält. Mit der 2012 veröffentlichten, hochgelobten CD „Neidhart – A Minnesinger and His ’Vale of Tears’“ (pizzicato-supersonic) offeriert Leones eine neue Hör-Art des Minnesangs und steckt damit gleichzeitig grob den Rahmen seiner musikalischen Bandbreite ab: hier die Einstimmigkeit des 13. Jhs. (Neidhart), dort Instrumentalmusik um 1500 (Josquin Desprez). 2013 erschien das dritte Album „Colours in the Dark“ mit Instrumentalmusik von Alexander Agricola. Alle drei Aufnahmen wurden für die International Classical Music Awards (ICMA) nominiert. Mit der 2014 veröffentlichten, vierten CD „The Cosmopolitan – Songs by Oswald von Wolkenstein“ setzte Leones seine Arbeit an deutschsprachigen Repertoires des Mittelalters fort.


Das Ensemble konzertiert mit großem Erfolg auf den Bühnen renommierter Festivals wie dem Stockholm Early Music Festival, dem Heidelberger Frühling oder den Niedersächsischen Musiktagen. Seine Mitglieder kommen u. a. aus der Talentschmiede der Schola Cantorum Basiliensis, der berühmten Schweizer Hochschule für Alte Musik und spielen ebenso bei anderen führenden Ensembles für mittelalterliche und Renaissance-Musik bzw. arbeiten mit Solisten wie Andreas Scholl, Dominique Vellard und Benjamin Bagby.