
- 5 Diapason, nominiert für ICMA 2012
- Rezension auf spielleut.de (Mai 2011)
"Die Stücke in dieser Besetzung sind zum Seufzen schön. [...] Ebenso schön ist der gelegentliche Einsatz eines Zinks - ein sonst nur selten zu hörendes Instrument. Weiterhin gibt es noch zwei weitere instrumentale Besonderheiten: eine sehr virtuos gespielte Quinterne (Marc Lewon) und - das freut besonders (zumindest den Rezensenten) - eine mit Schnarrhaken gespielte Harfe. [...] So muss eine aktuelle CD-Veröffentlichung mit früher Renaissance-Musik klingen!" (Martin Uhlig)
-----------------------------------------------------------------
- Bekanntgabe auf DRS 2 (Juni 2011)
"Marc Lewon hat aus den zahlreichen Stücken des franko-flämischen Renaissance-Musikers Josquin Deprez kleine Suiten gebildet, und sein Ensemble interpretiert sie farbig, nuanciert und beschwingt. Eine kleine Sensation der Alten Musik!" (Anneliese Alder)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei Musik-an-sich (Juli 2011): Kunstvolles & eingängiges Josquin-Porträt - 18 von 20 Punkten
"[...] Diese Qualitäten unterstreicht das Ensemble, indem es die Musik rhythmisch und dynamisch akzentuiert und zugleich die Melodien eindringlich fließen lässt (z. B. in der berückenden Version eines Liedes des Adam von Fulda, Ach hülff mich leid). [...] So ergibt sich wie von selbst ein abwechslungsreiches, farbiges Programm, in dem einmal der klare, geschmeidig geführte Bariton von Raitis Grigalis, mal diverse Streichinstrumente (Violine, Viola und Fidel), mal die Zupfregister (unter anderem mit einer resonanzreichen Quinterne) oder ein strahlender Zink den Ton angeben. Das Ergebnis ist in jedem Fall von kunstvoller, aber ungekünstelter Eingängkeit! [...] Nicht zuletzt wegen der sorgfältigen Edition und Produktion ist dies ein wirklich gelungener Auftakt für hoffentlich noch weitere Ausgrabungen und Entdeckungen durch das Ensemble Leones!" (Georg Henkel)
-----------------------------------------------------------------
- Vorstellung im SWR 2 im Treffpunkt Klassik (28. Juli 2011)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei WDR 3 (3. August 2011)
"Beim Hören dieser CD beeindruckt zunächst der volle, warm-runde Klang und die immer blitzsaubere Intonation, mit der die Renaissance-Instrumente hier gespielt werden. Solch ein Klangniveau entschädigt für viele Aufnahmen dieser Art, bei denen es doch ziemlich dünn und schräg vor sich hinquakt und –zirpt. [...] und auch ein Blasinstrument ist dabei. Aber es ist nicht, wie bei unzähligen anderen CDs mit früher Musik die Blockflöte, sondern der ebenfalls schon damals verwendete Zink, der sich mit seiner weichen Grundfarbe ideal mit den Streichern mischt. [...] Sehr reizvoll an dieser CD ist die dramaturgische Gruppierung verschiedener Melodiebearbeitungen in suitenartigen Zusammenhängen. [...] Dieser Ansatz geht einher mit einer sowohl klanglich als auch technisch durchweg hervorragenden Ausführung durch die Instrumentalisten. Ein wunderschönes und bisher wenig bekanntes Repertoire, bestens präsentiert [...]" (Andreas Nachtsheim)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension der Goldberg Stiftung (August 2011): Josquin Instrumentalfantasien
"Das Ensemble legt hier eine mustergültige Aufnahme vor, deren wichtigste Qualität eine sehr fühlbare Musikalität und Unmittelbarkeit ist. Die Herkunft aus der freien Improvisation ist noch gut spürbar. Eine sehr schöne Balance zwischen jedem einzelnen Spieler und einem gemeinsamen Atem. Auch die Aufnahmetechnik ist hervorragend. Besonders schön sind auch die verwendeten Instrumente, die einen warmen und doch sehr sprechenden Klang haben. Dazu passt die warme Stimme von Raitis Grigalis." (Clemens Goldberg)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei allmusic.com (23. August 2011)
"This selection by the multinational Ensemble Leones has specialist tendencies; Lewon is proposing an instrumental sound and a framework in which the music makes sense. But the album also holds some appeal for those who simply appreciate Josquin music, even if it isn't going to carve out a place for these pieces in the canon of essential Josquin. [...] this is an album that true Josquin lovers, and especially libraries with Josquin collections, will want to own." (James Manheim)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei Klassiek Centraal (30. August 2011)
"Das Ensemble Leones setzt sich mit dieser CD mitten aufs Podium der auf Polyphonie spezialisierten Gruppen. Es gibt dabei keinerlei Ungereimtheiten. Hier wird professionell gearbeitet und musiziert. [...] Für ein Debüt in jedem Fall ein starkes Stück und eine Visitenkarte, die sich sehen läßt. Es ist auch eine unter vielen Visitenkarten für unsere flämische Polyphonie." (Ludwig Van Mechelen, Übersetzung: Cora Schmeiser)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei KlassiekeZaken (2. September 2011)
"[...] eine schöne Auswahl aus dem reichen Werk von Josquin und in dieser kammermusikalischen Besetzung kommen seine einfallsreichen, polyphonen Linien optimal zur Geltung. Dieses Ensemble nimmt sich viel Ruhe in der Ausführung und klingt homogen. Eine herrliche CD, also, und was ist Josquin des Prez doch für ein fantastischer Komponist!" (Marcel Bijlo, Übersetzung: Cora Schmeiser)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei klassik.com (17. September 2011): Hic sunt leones
"Das Ensemble unter der Leitung des Lautenisten Marc Lewon vereint instrumentale Fähigkeit mit wissenschaftlicher Entdeckerfreude. [...] Der Bariton Raitis Grigalis widmet sich der Klage- und Sehnsuchtslieder mit großer Ruhe. Seine warme und stets abgeklärte Stimme gibt den Stücken einen nachdenklichen, kontemplativen Charakter. [...] Wie oft bei guten Einspielungen aus dem Bereich der Historischen Aufführungspraxis erstaunt und begeistert auch hier die vertraute Fremdheit des Klangbildes. Die Instrumente können süß und gesanglich, aber auch rau und erdig klingen – und behalten in allen Metamorphosen doch die unzweideutige Ausstrahlung einer hohen und beherrschten Instrumentalkultur, die auch das Zusammenspiel des Ensembles prägt." (Tobias Roth)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension im Magazin FonoForum (Oktober 2011): Sehr sensibel
"[...] entwirft das Ensemble Leones ein sehr subtiles, homogenes Klangbild, in dem sich Fidel, Geige, Gambe, Zink, Harfe, Laute und Quinterne bestens mischen. Ebenso spannt sich ein harmonischer Bogen nicht nur über jede einzelne der zwölf Einheiten, sondern auch über das gesamte Programm: Die Musiker meiden das Deftige und Plakative zugunsten einer sensiblen Ausformung der Details und einer genauen Auslotung der Atmosphäre." (Matthias Hengelbrock)
- Rezension in 3land-info (19. September 2011)
"[...] Nichts von dem bemüht an heutige Hörgewohnheiten anbiedernden Klang mancher Einspielungen, sondern eine klare Linie. Technisch sauber, aber auch mit Gefühl, sich der Wirkung möglichst originalgetreuer Wiedergabe bewusst und deshalb besonders eindringlich. "Zum Seufzen schön", schrieb ein Kritiker. Stimmt." (Petra Gabriel)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei MDR-Figaro (19. September 2011)
"Mit viel Liebe haben Marc Lewon und sein Ensemble Leones instrumentale Stücke Josquins zu kleinen Suiten zusammengesetzt und mit vokalen Entsprechungen ergänzt. Farbig instrumentiert und beschwingt interpretiert bekommen der Hörer hier einen wunderbaren Eindruck von der Instrumentalmusik am Ende des 15. Jahrhunderts." (Martin Hoffmeister)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei Pizzicato (November 2011): Musique Instrumentale - Bewertung: "5 Sterne"
"Diese CD, großartig von Ensemble Leones umgesetzt, zeigt uns einen wichtigen Meilenstein in dieser Entwicklung: die Instrumentalmusik Josquins." (Pierre Schwickerath, Übersetzung: Baptiste)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei MUSICA (Nr. 231, November 2011)
"[...] Die Vokalstücke wurden vom hervorragenden Bariton Raitis Grigalis gesungen, der über eine weiche, expressive und wohlklingende Stimme verfügt. [...]"
Zum "Sei gelobt, du Baum" (Arvo Pärt): "Zu der Vokalstimme, die dem Stil Josquins naheliegt, wurde die instrumentale Mehrstimmigkeit mit selten anzutreffender Effizienz und Kraft hinzugefügt, sehr gut vorgetragen von Grigalis, Noëlle-Anne Darbellay (Violine), Marc Lewon (Quinterne) und Martin Wyss (Kontrabaß)." (Claudio Bolzan, Übersetzung: Agnieszka Budzinska)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei Karfunkel (Nr. 97, Dezember 2011-Januar 2012)
"Mit drei- bis vierstimmigem Streichensemble aus Viola d’arco, Vielle, Renaissancevioline und Renaissancegambe oder mit Zupfinstrumenten wie Laute, Quinterne und Harfe weben Marc Lewon und sein Ensemble einen farbenreichen Klangteppich, dessen Töne sich sensitiv entfalten, klangvoll einander umspielen, neue Welten eröffnen und niemals, wirklich niemals langweilig werden. Ausgezeichnete intonatorische Qualität ist eine Selbstverständlichkeit für Lewon, gepaart mit intellektuell fundierter und zugleich einfühlsamer Musikalität. Eine Besonderheit auf dieser CD ist die aus 2000 Jahre altem Holz gebaute Quinterne, die Arvo Pärt so begeisterte, dass er eigens ein Stück für sie schrieb. „Sei gelobt, du Baum“ für Bariton, Violine, Quinterne und Kontrabass ist der Bonustrack dieser uneingeschränkt hörenswerten CD, die Maßstäbe in der Interpretation mittelalterlicher Instrumentalmusik setzt." (Dr. Barbara Stühlmeyer)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei Diapason (Dezember 2012), Bewertung: 5 Diapason
"" (David Fiala, Übersetzung: Baptiste Romain)
-----------------------------------------------------------------
- Dezember 2011 "Les Fantaisies de Josquin" nominiert für die ICMA 2012 (International Classic Music Awards)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei Fanfare (15. Dezember 2011)
"Kudos to Lewon and his ensemble, too, for planning such a sensible program.[...] excellent album." (Barry Brenesal)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei Tibia (Heft 2/2012)
"[...] Dank einer hervorragenden Aufnahmetechnik wird [der Hörer] zusätzlich an den Aufnahmeort versetzt. Die Struktur bleibt transparent und dennoch ist es ein Fest opulenter Farben und Klänge. [...] Es ist eine typische Marc Lewon-Produktion in dem Sinne, dass wie immer alles sorgfältig recherchiert wurde und das Booklet mit interessanten Texten bestückt ist. Die Interpretation ist bis ins kleinst differenziert, Marc Lewon hat sich Mitspieler gesucht, die wie er eine Liebe fürs Details entwickeln und sich um Nuancen bemühen, die so viel ausmachen. [...] Es ist eine weitere Reverenz, die Marc Lewon dem großen Josquin zollt. Virtuosität, gründliches Quellenstudium und Experimentierfreude, kombiniert mit einer innigen Lust zu Musizieren und zu Erleben machen den Charme von Leones aus.
Mehr davon. Bitte." (Inés Zimmermann)
-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei diverdi.com (Januar 2012)
"Es ist erfreulich, ein Programm vorzufinden, das dem wohlbekannten Josquin Desprez, dem Spitzenreiter der franko-flämischen Musik, gewidmet ist und das auf drei verschiedene Arten so gut gelungen ist. Erstens, weil es das Debüt-Album dieses Ensembles ist. [...] Der zweite Grund ist die Beschäftigung mit der Instrumentalmusik Josquins, seinem eher unbekanntem Oeuvre. [...] Der letzte Grund ist die Raffinesse des Programms [...]
Die Ausführung ist verfeinert und stets komplex [...]. In jedem Fall steht sie auf hohem Niveau und präsentiert uns eine Klangwelt, die mit Josquin vollkommen übereinstimmt. Ferner brilliert der siebenseitige Booklettext des Ensembleleiters, sowie der Programmtext, der von David Fallows stammt – einer Autorität zu diesem Komponisten. Nicht versäumen, wenn man auch etwas lernen und nicht nur gute Musik hören will. [...]
Zu guter Letzt: Das Bookletcover ziert ein Gemälde von Leonardo [da Vinci], das ein Josquinporträt sein könnte. Und das CD-Cover… die „Dame mit dem Hermelin“, das bis vergangenen Monat im Palacio Real de Madrid ausgestellt war. Es ist jetzt wieder zurück in seinem Museum in Krakau. Uns bleibt die CD." (Josemi Lorenzo Arribas, Übersetzung: Guillermo Pérez und Marc Lewon)-----------------------------------------------------------------
- Rezension bei der Neuen Luzerner Zeitung (6. Februar 2012)
"Noch nie wurde im Bereich Klassik soviel Überraschen6des eingespielt. Eine dieser Entdeckungen ist die Musik von Josquin Desprez. [...] Die Debüt - CD des Ensemble „Leones“ unter Marc Lewon liefert eine berührende und sinnliche Einspielung dieser frühen Musik. [...] Ein Muss für Entdecker!" (Roman Kühne)